Lowcarb – machen Kohlenhydrate wirklich dick?


low-carb-pyramideSeit ich vegan lebe und begonnen habe mich näher mit meiner Ernährung zu beschäftigen, habe ich auch damit begonnen mich mit anderen Ernährungsformen auseinander zu setzen. Ich wollte einfach wissen was genau hinter den verschiedenen Diäten steckt, wie sie funktionieren, aber auch der gesundheitliche Aspekt hat mein Interesse geweckt.

Ernährung ist ein ziemlich breitgefächertes Thema. Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse. Oder alte, bereits dagewesene werden einfach neu verpackt und wieder auf den Markt geworfen. So wie zum Beispiel Lowcarb.

Besonders in letzter Zeit beobachte ich, dass dieses Konzept zunehmend wieder am Kommen ist. Zumindest erlebe ich wie immer mehr Menschen in meiner Umgebung davon sprechen, dass sie, um abzunehmen, mehr auf Kohlenhydrate achten wollen/müssten/sollten und so weiter. Dagegen ist ja erst einmal nichts einzuwenden. Erschreckend jedoch finde ich es, wenn dieses Kohlenhydratverteufeln jedoch kroteske Züge annimmt. Zum Beispiel dann, wenn mir jemand erzählt sie esse überhaupt kein Obst mehr, wegen dem Zucker, der da drin ist. Oder wenn sich der Glaube hält der Mensch bräuchte überhaupt keine Kohlenhydrate, weil der Mensch ja aus Fett Energie gewinnen kann.

Kleine Exkursion an dieser Stelle: Ja, unser Körper kann auch aus Fett Energie gewinnen (was dahinter steckt, dazu komme ich etwas später). Nichts desto trotz, unser Hauptenergielieferant sind Kohlenhydrate. Oder besser gesagt die daraus gewonnene Glucose. Denn unser gesamter Körper, egal ob unsere Muskeln oder unser Gehirn (das ist für uns Menschen besonders wichtig, denn unsere Denkleistung ist das, was uns von anderen Tieren unterscheidet) laufen primär auf Glucose.
Warum, wenn wir Kohlenhydrate nicht bräuchten, sollte die Natur es so geregelt haben, dass wir sozusagen auf Glucose laufen?
Wenn wir Kohlenhydrate nicht bräuchten oder wenn die schlecht für uns wären, hätte die Natur unsere Physiologie anders konzipiert.

Foto-553x345Was mir jedoch bei Lowcarb Diäten am meisten aufstößt ist, dass dabei vermehrt Tierprodukte wie Fleisch, Käse und Eier konsumiert werden und das in einem weitaus höheren Ausmaß als bei einer normalen Mischkosternährung. (Der durchschnittsdeutsche Mischköstler isst ca. 65 Kilo Fleisch im Jahr. Da kann sich jeder selbst ausrechnen was die Leute mit Lowcarb an Fleisch und sonstigen Tierprodukten so konsumieren, wenn das sozusagen den Hauptanteil der Ernährung ausmacht).Jedenfalls fördert dieser Mehrkonsum an Tierprodukten nicht nur Umweltschäden (Vermehrter CO2 Austoß, Regenwaldabrodung, Nitratbelastung des Grundwassers uvm.), verursacht durch Massentierhaltung, sondern auch die Massentierhaltung selbst und damit einhergehend eben Tierleid.
Ich finde, wenn man sich auf diese Weise ernährt, dann sollte man sich dessen einfach bewusst sein. Lowcarb dient primär  dem eigenen Vorteil, eben dass man dadurch schnell abnimmt, es schadet aber der Umwelt, den Tieren und ja, auch Menschen.

Besonders bekannt geworden ist das Prinzip der Lowcarb Diäten durch den Kardiologen Dr. Robert Atkins, der in den 1970er Jahren sein Buch „Die Atkins Diät“ veröffentlichte. So fand er heraus, dass man abnehmen konnte, indem man die Anzahl der Kohlenhydrate in seiner Ernährung reduzierte und an anderer Stelle durch Fett aufstockte. Gerade weil es ursprünglich immer hieß Fett würde dick machen, war das wie eine Revolution. So schien es, dass die Patienten von Atkins, denen er seine Diät empfohlen hatte, wie durch Zauberhand abnahmen und dabei so viel essen konnten wie sie wollten.
Es war alles erlaubt. was Fett und Protein beinhaltet. Von Sahne, über Butter, Eier, Käse, Speck, bis hin zu Fleisch mit fettiger Soße. Kohlenhydrate wie Brot, Kartoffeln, Reis, ja, auch einige Obstsorten, galt es hingegen stark zu reduzieren.
Atkins riet auch Vitamine und Mineralstoffe durch Nahrungsergänzungsmittel zu ersetzen, da seine Diät sonst zu Mangelerscheinungen führen konnte. 

Auch heute funktionieren eigentlich alle Lowcarb Diäten nach dem gleichen Prinzip, nur mal mehr, mal weniger streng. Und diese Diäten sind nicht umsonst so beliebt. Denn, wie gesagt, sie dienen primär dem eigenen Vorteil, denn man kann damit in kürzester Zeit schnell abnehmen. Und das ganz ohne sich im FItnessstudio abplagen zu müssen.
Im Prinzip verkauft sich alles was schnelle Erfolge verspricht. Denn genau das ist es was die meisten wollen. Schnelle Ergebnisse, ohne viel Mühe.

Das Prinzip warum das mit Lowcarb so gut funktioniert ist schnell erklärt. Denn, wird die Zufuhr von Kohlenhydraten in der Ernährung reduziert und stattdessen mehr Fett gegessen, bedient sich der Körper des Prinzips der Gluconeogenese.
Wenn der Körper keine Kohlenhydrate mehr bekommt oder nur ganz wenig davon und wenn die Glykogenspeicher in Leber-, Muskel- und Fettzellen aufgebraucht sind, bedient sich der Körper am körpereigenen Fett. Das wandelt er dann als Glucoseersatz in Ketonkörper um. Und dadurch nimmt man dann ab, weil der Körper gespeichertes Fett abbaut, um Energie zu liefern.
Der Körper denkt praktisch er sei in einem Hungerzustand und baut dadurch das körpereigene Fett ab.

Gerade durch die Verbreitung dieser Diäten in den Medien sowie die schnell zu erzielenden Ergebnisse haben diese Ernährungskonzepte einen sichtlichen Erfolg. Doch sie bergen auch gesundheitliche Risiken (dazu komme ich weiter unten noch).

Zuerst aber zu der eigentlichen Frage und zwar. Machen Kohlenhydrate wirklich dick?

Unser Körper bezieht seine Energie zum Einen aus Kohlenhydraten, dann kann er auch aus Fett und zuletzt auch aus Proteinen Energie gewinnen. Physiologisch betrachtet und, wie bereits erwähnt, ist der Hauptenergielieferant unseres Körpers Glucose, aufgespalten aus Kohlenhydraten. (Allein die Neuronen in unserem Gehirn laufen ausschließlich auf Glucose und Sauerstoff. Also, unser Gehirn braucht Glucose.)
Nehmen wir also Kohelnhydrate über Nahrung auf, kommen Enzyme, die die Mehrfachzucker in Einfachzucker (Glucose) aufspalten hinzu, wodurch die Glucose dann in unsere Zellen gelangt und uns Energie liefert. Haben wir aber einen Überschuss an Glucose, für den gerade kein Bedarf besteht, wird dieser in Fett umgewandelt.
Nichts desto trotz ist auch die Kombination in der Ernährung entscheidend. Wenn man Kohlenhydrate mit Fett kombiniert, führt das langfristig gesehen natürlich zu Gewichtszunahme. Ideales Beispiel hierfür wäre wohl der Burger mit Pommes und Majo.Und dazu eine Cola. Dass das nicht gerade gesund ist und zu Gewichtszunahme führen kann, kann sich wohl jeder selbst denken.
Wenn man aber Kohlenhydrate mit Protein und wenig Fett kombiniert, so birgt das keine fetteinlagernden Risiken in sich.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) spricht sich in ihren Empfehlungen für eine mischköstliche Ernährung so aus, dass sich diese aus 55% Kohlenhydraten, 30% Fett und 15% Proteinen zusammensetzen sollte.
Das Fundament der Empfehlungen bilden hierbei vorrangig Obst und Gemüse sowie Getreide, sprich Kohlenhydrate. Fleisch und Wurstwaren sollten hierbei nicht mehr als 300 bis 600g pro Woche ausmachen.

Insofern, wenn man sich als Mischköstler gesund ernähren möchte, würde ich raten sich lieber an die 10 Regeln der DGE zu halten, statt eine Lowcarb Diät zu praktizieren. Denn Lowcarb Diäten bergen viele gesundheitliche Risiken. Von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, über einen erhöhten Cholesterinspiegel, Diabetes mellitus Typ 2 (nicht nur Kohlenhydrate, sondern auch Fett, entweder durch ein Zuviel in der Ernährung oder Übergewicht können zu einer Insulinresistenz führen, wodurch Diabetes entstehen kann), Nierenschäden wie beispielsweise die Bildung von Nierensteinen, bis hin zu Arteriosklerose und Schlaganfall.
Besonders sehr strenge Formen der Lowcarb Diät bergen ein erhöhtes, gesundheitliches Risiko in sich.

An sich machen Kohlenhydrate nicht dick. Zumindest unverarbeitete Kohlenhydrate, verarbeitete Kohlenhydrate wie Schokolade, Weißbrot und Pommes sollte man eher in Maßen genießen. Gesündere Alternativen sind Obst, Vollkornbrot und beispielsweise im Ofen gebackene oder gekochte Kartoffeln. Insofern macht es auch einen wesentlichen Unterschied welche Form von Kohlenhydraten man zu sich nimmt. Eigentlich kann man sich das auch logisch denken. Schokolade, Chips und Bonbons sind nicht gerade gesunde Kohlenhydratquellen.
Wenn mir also jemand erzählt er äße kein Obst mehr (das kam wirklich schon vor), weil das schlecht sei, dann frage ich mich manchmal schon wo da der logische Menschenverstand geblieben ist. Denn, wenn ich früher überlegt habe was ich unter einer gesunden Ernährung verstehe, dann kamen mir da primär Obst und Gemüse in den Sinn. Und auch heute, wenn andere sehen was ich manchmal zum Essen dabei habe oder gerade esse, folgen oft Kommentare wie, dass ich mich ja besonders gesund ernähre. Also möchte man meinen, dass der gesunde Menschenverstand eigentlich schon die Annahme vertritt, dass Grünzeug gesund und gut für uns ist.

Gerade als Veganer nimmt man meist mehr Kohlenhydrate zu sich als durch die DGE empfohlen. Meine Ernährungsweise setzt sich im Durchschnitt aus 70% Kohlenhydraten, 20% Fett und 10% Protein zusammen. Würden Kohlenhydrate dick machen, müsste ich schon längst einiges an Gewicht zugelegt haben. Studien zufolge ist aber eher das Gegenteil der Fall. Je mehr Obst und Gemüse eine Ernährungsweise beinhaltet, desto geringer der BMI der Probanten.
Außerdem, wenn Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brot und Obst wirklich dick machen würden, ich glaube Veganer müssten dann am übergewichtigsten von allen sein.

Auch auf lange Sicht gesehen hat eine Ernährungsweise wie Lowcarb keine signifikanten Vorteile im Gegensatz zu einer Ernährungsweise mit wenig Fett. Das gesündeste Rezept, wenn man abnehmen und sein Gewicht dauerhaft halten möchte ist und bleibt immer noch der altbewährte Weg: Eine dauerhafte, gesunde und ausgewogene Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung.

Die Behauptung, dass Kohlenhydrate schlecht seien und dick machen würden, kann ich so also nicht unterschreiben. Verarbeitete Kohlenhydrate durch unverarbeitete Kohlenhydrate zu ersetzen macht durchaus Sinn. Nichts desto trotz, allein die Tatsache, dass unsere Zellen auf Glucose laufen, sollte eigentlich Indiz genug sein, dass Kohlenhydrate uns nicht schaden.

Doch von alledem abgesehen, was mich gerade in Bezug auf den gesundheitlichen Aspekt am meisten stört ist, dass die Autoren oder Entwickler dieser Diäten praktisch langfristig mit der Gesundheit ihrer Kunden spielen. Denn so gut wie alle unsere Zivilisationskrankheiten – Herzerkrankungen, Diabetes, Hypertonie, Arteriosklerose usw. – sind ernährungsbedingt. Und das garantiert nicht deshalb, weil diese Menschen zu viel Obst und Gemüse essen oder sich an die Empfehlungen der DGE oder WHO (Weltgesundheitsorganisation) halten.
Ich muss an dieser Stelle sagen, wir Deutschen essen wirklich zu wenig Obst und Gemüse. Die DGE empfiehlt, dass Kohlenhydrate 55% unserer Ernährung ausmachen sollen. Tatsächlich bringt es der Durchschnittsdeutsche auf gerade mal 42-45%.
Von daher essen wir sowieso schon zu wenig Obst und Gemüse. Und dann erzählen solche Lowcarb Diäten den Leuten sie sollen noch weniger davon essen.

Ob das gesund ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Mein Fazit jedenfalls ist:
Wenn man sich gesund und ausgewogen ernährt, machen unverarbeitete Kohlenhydrate nicht dick. Es macht auch Sinn auf verarbeitete Kohlenhydrate wie Chips, Schokolade und Cola zu verzichten.
Nichts desto trotz, aus gesundheitlicher, doch insbesondere aus sozial-ökologischer Sicht halte ich eine Lowcarbernährung mit vielen Tierprodukten für alles andere als empfehlenswert.

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5 Kommentare zu „Lowcarb – machen Kohlenhydrate wirklich dick?

  1. Du hast low carb falsch verstanden. DIe Basis, also der untere Teil der Pyramide, sollte mit Gemüse gefüllt sein. Gemüse ist die Grundlage jeder Low Carb Ernährung.

    Danach sollte man die pflanzlichen Öle, Fleisch und Fisch einordnen. Fleisch ist ein gutes Lebensmittel und wird bei der Low Carb Ernährung als gesundes, aber auch notwendiges Nahrungsmittel angesehen. Bitte verwechselt dies nicht mit der Menge an Fleisch, die man dabei verzehren soll. Fleisch ist kostbar und sollte sparsam konsumiert werden. Jedoch soll Low Carb die Angst davor nehmen, dass Fleischkonsum falsch ist. Durch Low Carb muss man keine Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, weil es eine Abwechslungsreiche Ernährung ist.

    Obst ist korrekt angeordnet. Es sollte in geringen Mengen verzehrt werden (Beispielsweise zum Frühstück eine Banane,ein Joghurt mit Himbeeren, …). Zu beachten ist, dass man verschiedene Obstsorten nicht zusammen zu sich nehmen sollte. Eine Hand voll Früchte ist das Maximum je Tag und sollte nicht überschritten werden. Zucker jeglicher Art behindert die Fettverbrennung.

    Zur Vereinfachung der Pyramidenspitze kann man sagen, dass vorrangig verarbeitete Lebensmittel vermieden werden sollten. Je stärker verarbeitet, desto weniger ist nachvollziehbar, was genau aus welchem Teil dieser Welt verarbeitet wurde. Milchprodukte sind größtenteils Low Carb konform. Reis und Hülsenfrüchte sind natürlich hergestellt und sättigen sehr gut. Deshalb sollten sie bei einer Mahlzeit zuletzt gegessen werden. Gegen ein Brot aus Sauerteig, bzw. Mischbrot ist auch wenig einzuwenden. Alles in Maßen eben. Alkohol sollte vermieden werden.

    Bitte überdenke deine Pyramide noch einmal. Durch falsche Auslegung von Low Carb verbreitest du falsche Informationen. Diese Ernährungsform ist ähnlich gesund wie eine vegetarische Ernährung. Lediglich wird es einem erlaubt geringen Mengen Fleisch/Fisch zu Essen. Der übermäßige Fleischkonsum ist eine Falschauslegung vieler Medien.

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    1. Hallo Christian,

      vielen Dank für deinen Einblick in die Low Carb Ernährung.
      Ich denke jedoch ob Gemüse oder Fleisch ganz unten angeordnet ist, ist eher sekundär.
      Du sagst bei Lowcarb sei Fleisch und Fisch in geringen Mengen erlaubt. Das mag nun der Idealfall sein. Doch, ich denke der zunehmende Fleischkonsum durch Lowcarb ist nicht nur eine mediale Auslegung, sondern oftmals praktizierte Realität. Egal ob Ottonormalverbraucher oder im Fitnessbereich. Lowcarb basiert ja gerade auf der Einnahme vermehrten Proteins. Insofern ist mischköstliches sowie vegetarisches Lowcarb tatsächlich auf eine vermehrte Zufuhr von Tierprodukten angewiesen. Andernfalls wäre das Lowcarb wie du es vorstellst nichts weiter als eine Version der Ernährungsempfehlungen der DGE und damit eine normale Mischkost.

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      1. Die Anordnung der Lebensmittel ist überhaupt nicht sekundär. Der Sinn der Pyramide ist eine Anordnung nach der Menge der Nahrungsmittel, die verzehrt werden sollten. Du hast garnichts verstanden.

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      2. Nun ja, Lowcarb kann man insgesamt so zusammen fassen, dass man so viel kohlenhydratarmes Gemüse und Salat in Kombination mit Protein (vowiegend tierisches ) essen kann wie man will. Daher auch oft die Kombination Tierprodukt und Gemüse oder Salat.
        Desweiteren gibt es auch unterschiedliche Auslegungen bzw. Konzepte von Lowcarb. Das eine mal strenger, das andere weniger streng.
        Alles in allem ist es streitig ob Gemüse nun die Grundlage bildet und dann Fleisch oder umgekehrt.
        Alles in allem bedeutet Lowcarb dass tierische Proteine häufig gegessen werden (sollten). Insofern ist mischköstliches Lowcarb nicht so tierproduktarm wie du das darzustellen versuchst.

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