Von Pflanzenethik. Oder: Sind Pflanzen leidensfähig?


Es ist ja u.a. so ein allgemeiner Brauch unserer Gesellschaft, dass wir Menschen uns zu bestimmten Anlässen Blumen schenken. Genauso wie es eigentlich normal ist, dass wir auch Pflanzen in Form von Obst und Gemüse essen.
Nun wird gegenüber Veganern das eine oder andere Mal jedoch erwähnt, dass Pflanzen ja auch Lebewesen seien und dass es insofern inkonseqent sei auf das Wohl von Tieren Wert zu legen, doch auf das von Pflanzen nicht. So wird manch einer dann tatsächlich zum selbsternannten Pflanzenschützer.

Nun kann man sich fragen was das ganze Thema hier eigentlich soll? Wieso sollte man sich Gedanken darüber machen ob Pflanzen auch Gefühle haben? Oder leidensfähig sind?
Soll man jetzt Pflanzen mit Tieren oder gar Menschen auf eine Stufe stellen? Als ob es dasselbe sei einen Blumenstrauß zu pflücken und ein Tier zu töten.
Ist das nicht etwas lächerlich? Und kann man sich so überhaupt selbst noch ernst nehmen?
Will man womöglich allen Ernstes für eine humane Art der Betäubung von Nutzpflanzen vor der Ernte plädieren? Oder gar das Verkaufen von Blumen aus ethischen Gründen unterbinden?
Oder ist dieser Gedankengang, die Frage nach der Empfindsamkeit pflanzlicher Organismen, nicht vielmehr die logische Konsequenz? Denn Pflanzrn sind ja auch sowas wie Lebewesen; zumindest lebende Organismen?

Da mir der Verweis auf die Empfindsamkeit von Pflanzen nun schon des Öfteren begegnet ist, dachte ich mir, ich widme dem Thema mal einen eigenen Beitrag und versuche das Ganze so sachlich wie möglich zu thematisieren. Denn ehrlich gestanden denke ich mir bei diesem Argument eigentlich immer, dass das der andere nicht ernst meinen kann und muss dabei eigentlich nahezu immer mit dem Kopf schütteln.
Denn, denkt man das Ganze einmal weiter, dann ist der Aspekt der Pflanzenethik eigentlich ein Argument für eine vegane Ernährungsweise. Denn Tiere zum Fleischverzehr, auch zum Konsum von Milch und Eiern müssen gefüttert werden. Und das meist mit mehr pflanzlichen Rohstoffen als ein Mensch direkt konsumieren könnte.

Wolle man also wirkich Pflanzen vor sinnlosem Leid bewahren, wäre es weit sinnvoller sich vegan, optimalerweise sogar frutarisch zu ernähren. Denn die Frutarier sind den Veganern hierbei einfach überlegen und in der Ausführung ihrer ethischen Maßstäbe schlichtweg konsequenter. Denn die verzichten nicht nur auf Tierprodukte, sie gehen noch einen Schritt weiter.

Fruits
Der Speiseplan eines Frutariers:

Ingesamt essen Frutarier nur Pflanzen, die von der Pflanze gepflückt werden können.
Dazu zählen Nüsse, Obst, Gemüsefrüchte wie Tomaten und Kürbisse oder Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Bohnen. Kartoffeln, Rüben, Zwiebeln oder Kohl dürfen jedoch nicht gegessen werden. Denn bei Wurzel-, Knollen-, Blatt- oder Stängelteilen werden die Pflanzen bei der Ernte zerstört.Bei Getreideprodukten sind sich die Anhänger dieser Ernährungsweise oftmals uneinig. So verzichten manche auf Getreideprodukte, da diese heutzutage in Monokulturen angebaut werden. Andere wiederum sehen das nicht so eng.

Mehr als nur Nahrungsaufnahme

Doch Frutarismus beschränkt sich, ähnlich wie Veganismus, nicht nur auf die Nahrungsuafnahme. So konsumieren Frutarier, genauso wie Veganer, keine Produkte, für die Tiere haben leiden müssen und solche, die tierische Stoffe beinhalten. Doch an anderer Stelle gehen sie noch ein Stückchen weiter. Manche kaufen auch keine Möbel aus Holz um Pflanzen nicht zu schaden.

Wie viele Frutarier es in Deutschland gibt, dazu lassen sich keine konkreten Angaben finden. Nichts desto trotz wird die Zahl der Frutarier wohl eher gering sein, sind hierzulande ja auch nicht gerade viele Veganer vertreten.

Zu restriktiv auch nicht gut?

Auch wenn wohl am ethisch konseqentesten von allen vegetarischen Ernährungsformen, so hat eine frutarische Ernährung jedoch gewisse Nachteile. Einer davon wäre, dass es fragwürdig ist ob dadurch der Nährstoffbedarf des Menschen vollständig gedeckt werden kann.

Pflanzen

Sollten Veganer sich jetzt, um allen Erwartungen gerecht zu werden, idealerweise frutarisch ernähren? Und was ist mit demjenigen, der Fleisch isst und auf Pflanzenethik hinweist? Sollte der dann nicht auch idealerweise eine frutarische Ernährungsweise praktizieren? Denn, um Pflanzenwohl besorgt zu sein, aber mehr Pflanzenleid zu verursachen als derjenige, der kritisiert werden soll, ist doch irgendwie inkonsequent. Oder etwa nicht?

Doch nun zur Kernfrage des Ganzen:

Sind Pflanzen jetzt leidensfähig?

Genauso wie Tiere auch sind Pflanzen in der Lage verschiedene Umweltsignale, wie Licht, Wind, Temperatur, Bodenstruktur und Feuchtigkeit, wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Das erfolgt bei Pflanzen jedoch durch chemische Signalweiterleitung von Zelle zu Zelle und nicht über ein spezialisiertes Nervensystem wie bei Tieren.

Dass Pflanzen in der Lage sind auf ihre Umwelt zu reagieren, bedeutet jedoch nicht, dass sie ein Schmerzempfinden besitzen. Dafür fehlen ihnen schlichtweg die nötigen Strukturen..
Alle bisher verfügbaren Daten der Botanik, Pflanzenphysiologie und -biochemie zeigen, dass Pflanzen weder Schmerzrezeptoren, also spezialisierte Zellen zur Schmerzwahrnehmung, ein Zentralnervensystem, noch irgendein anderes Informationsverarbeitungssystem besitzen, das als Grundlage für die komplexe Fähigkeit der bewussten Schmerzempfindung nötig ist.

Auch aus evolutionärer Sicht hat ein Schmerzempfinden bei Pflanzen keinen Sinn. Bei Tieren dient der Schmerz als ein Alarmsignal, um sinnvoll auf Gefahren zu reagieren und um das eigene Leben zu schützen. Das zeigt sich dann u.a. in Flucht oder Angriff . Da Pflanzen praktisch am immerselben Ort verweilen, hätte ein Schmerzempfinden keinen direkten positiven Effekt auf die Überlebensfähigkeit der betroffenen Pflanze.

De facto kann man sagen: Um als leidensfähig zu gelten, müssten Pflanzen so etwas wie Schmerzen empfinden. Nach aktuellen Erkenntnissen ist das jedoch nicht gegeben.

eat what

Ich will nicht behaupten, es würde keinen Sinn machen sich für das Wohl von Pflanzen einzusetzen. So macht es meiner Ansicht nach beispielsweise durchaus Sinn sich gegen Monokulturen oder Regenwaldabrodung auszusprechen. Genauso wie es Sinn macht beispielsweise eine ökologische Art der Landwirtschaft zu fördern. Doch pflanzliches „Leid“ als Argument gegen eine pflanzliche Ernährung?

Alles in allem kann man sagen:

  • Um einen Veganer zu ernähren bedarf es weniger pflanzlicher Ressourcen als zur Ernährung eines Mischköstlers.
  • Pflanzen verfügen über kein Zentrales Nervensystem und gelten nach aktuellem Wissenschaftsstand als unfähig Schmerzen zu empfinden und gelten somit nicht als leidensfähig.
  • Die konsequenteste Art auch pflanzliches Leid zu reduzieren wäre eine frutarische Ernährung.
  • Es ist jedoch fragwürdig ob eine frutarische Ernährungsweise den kompletten Nährstoffbedarf eines Menschen decken kann. Insofern wäre davon aus gesundheitlicher Sicht als Dauerernährung eher abzuraten.
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16 Kommentare zu „Von Pflanzenethik. Oder: Sind Pflanzen leidensfähig?

    1. Das Buch klingt interessant. Ich denke, für diejenigen, die sich näher mit dem Thema befassen wollen, ist das sicher einen Blick wert.
      Pflanzen sind schon komplexe Organismen. Doch wirklich untermauern, dass Pflanzen leidensfähig sind, tun die aufgeführten Erkenntnisse meines Erachtens nicht.

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      1. Oh, da hatte WP den zweiten Teil Deines Kommentars verschluckt.
        Ja, das empfohlene Buch konzentriert sich mehr auf die sinnlich-orientierenden Wahrnehmungsspezialitäten von Pflanzen und nicht auf nervlich-emotionale Aspekte. Der Autor meint, daß das Fehlen eines Nervensystems Schmerzempfinden bei Pflanzen ausschließt.
        Vielleicht hilft es, wenn wir Pflanzen mit LIEBE verspeisen; jedenfalls solange wir nicht in der Lage sind, uns selbst von Sonnenlicht zu ernähren.

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      2. Männo: WordPress verschluckt sich mal wieder an Kommentaren.
        Erst fehlte die zweite Hälfte Deines Kommentars und dann verschwand meine Ergänzung zur zweiten Hälfte Deines Kommentars.
        Also neuer Versuch:
        Der Autor des Buches meint, daß das Fehlen eines Nervensystems bei Pflanzen Schmerzempfinden ausschließe.
        Vielleicht hilfte es, wenn wir Pflanzen mit LIEBE verspeisen – jedenfalls solange, bis wir uns selber direkt von LICHT ernähren können.

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      3. Da ist dein Kommentar seltsamerweise bei mir im Papierkorb gelandet, wie ich gerade gesehen habe. WordPress hat eine seltsame Art des Filterns, wie ich finde ;/.

        Deinen Vorschlag finde ich super ;). Pflanzen mit Liebe verspeisen, das hat doch mal was :).

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  1. Sehr interessant!
    Was ich nicht verstehe ist, warum du Leid mit Schmerzen und Schmerzen mit der Existenz eines Nervensystems gleichsetzt, das ist ja nicht mal beim Menschen immer äquivalent 🙂 Weder bedeutet ein Nervensystem, dass Schmerzen zwingend spürbar sind, noch bedeutet Leid, dass Schmerzen gespürt werden… Wie sollen wir da für Pflanzen urteilen?

    Ich glaube, dass vielen Menschen, die diese Fragen stellen, einfach nicht klar ist, wo die Grenzen verlaufen. Ich frage mich auch, was mit Insekten, Mikroben oder letztendlich Bakterien ist, insbesondere denen, die den Boden für das Wachstum von Pflanzen so gut bereiten! Wie viele von denen töte ich wohl jedes Mal, wenn ich den Garten umgrabe, um Pflanzen anzubauen 😦

    Das Veganismus sich auf eine gewisse Art und Weise definiert, schafft natürlich auch die Möglichkeit, ihn konkret zu hinterfragen!
    Insgesamt sehe ich das aber nicht als Problem, sondern als Anregung für eine Weiterentwicklung eines Lebensstils, der sich dann vielleicht nicht mehr konkret definieren lässt, sondern einfach nur ethisch korrekt und verantwortungsvoll ist 🙂

    Liebe Grüße!

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    1. Hi,

      Na ja, ich beziehe mich primär auf den körperlichen Schmerz. Denn ein Akt der Gewalt gegen deinen Körper würde sich in Form von körperlichen Schmerzen bemerkbar machen.
      Ein Tier zu töten ist mit einem ebensolchen Akt verbunden. Eine Pflanze aus dem Boden zu reißen müsste dann auch ein Akt der Gewalt gegen das körperliche Wohlbefinden sein. Daher der primäre Bezug meinerseits auf den körperlichen und weniger auf den seelischen Schmerz als Indikator für Leid.

      Zur Interpretation eines Schmerzreizes bedarf es medizinisch primär so etwas wie eines Zentrales Nervensystem (Rückenmark wie Gehirn) sowie Nozizeptoren (Rezeptoren, die Schmerzreize wahrnehmen).
      Die Intensität des Schmerzes kann hierbei dann natürlich von Lebewesen zu Lebewesen (oder Mensch zu Mensch) variieren :).

      Wenn man das Empfinden von körperlichen Schmerzen auf Pflanzen bezieht, so gibt es hier und da auch mal einzelne Meldungen, dass Forscher diese oder jene Entdeckung in Bezug auf das Schmerzempfinden von Pflanzen gemacht hätten. So zum Beispiel, dass Pflanzen zwar kein ZNS dafür aber ein Art von Nervenleitung, wobei die Weiterleitung der Impulse dabei ca. tausend Mal langsamer ist als beim Menschen. Davon abgesehen haben Pflanzen wie gesagt keine Nozizeptoren, die die Signale als Schmerzen wahrnehmen könnten.
      Von daher, wirklich anerkannt und als bewiesen untermauert, dass Pflanzen Schmerzen empfinden können und damit im körperlichen Sinne leidensfähig sind ist bislang keine dieser Therorien.
      Davon abgesehen um Leid auf emotionaler Ebene empfinden zu können, bedarf es ebenfalls eines Systems zur Interpretation emotionaler Reize. So bei uns das Gehirn.

      Insofern ist die Grenze meines Erachtens nach hierbei schon irgendwo deutlich. Alles weitere ist dann wohl eher philosophisch. Wobei man natürlich auch dafür plädieren kann, dass wir heute ja auch noch nicht alles wissen und nicht wissen können was die Forschung wohl noch alles entdeckt.

      Lg Cordula

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      1. Das verstehe ich schon…
        Allerdings ist doch der synaptisch übertragene Schmerzreiz des ZNS auch nicht unbedingt das, was Veganer am Umgang mit Tieren stört oder? Gerade beim Veganismus geht es ja darum, Tieren die Form von Leid zu ersparen, die entsteht, wenn man einer Henne ihr Gelege nimmt oder ein Kalb von seiner Mutter trennt… Eine nozizeptive Form des Schmerzreizes ist das ja nicht, trotzdem sollte sie vermieden werden!
        Für Vegetarismus verstehe ich deine Argumentation, aber die Kriterien des Veganismus betreffen doch eigentlich eine ganz andere Schmerzform, die wir weder für Pflanzen noch für Tiere (einschließlich dem Menschen) gut genug verstanden haben, um darüber urteilen zu können.

        Liebe Grüße aus dem Garten 🙂

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      2. Ich verstehe was du meinst. Natürlich ist es beim Veganismus so, dass wir dem Leben anderer mit Respekt begegnen sollen. Dies schließt pflanzliches Leben mit ein. Denn dieses ist mitunter auch für andere Lebewesen von entscheidender Bedeutung. In dem Sinne meinte ich auch, dass es durchaus Sinn macht sich für ökologische Landwirtschaft einzusetzen, nicht einfach willkürlich Regenwald abzuroden, weil dieser u.a. ein wichtiger Sauerstofflieferant ist, doch aber auch Lebensraum für andere Lebensformen bietet. Weiter könnte man das dann auch auf einzellige pflanzliche Organismen, wie zum Beispiel den Phytoplankton ausweiten, der ebenfalls ein wichtiger Sauerstofflieferant ist.

        Doch geht es um die Frage nach der Leidensfähigkeit eines Wesens, so betrachte ich das eher wie bereits genannt, einmal über den Aspekt des Schmerzempfindens sowie über die Fähigkeit Leid emotional zu bewerten und zu interpretieren. Das muss meines Erachtens nach auch nicht in die Kategorien Vegetarismus/Veganismus eingeteilt werden. Denn, geht es rein um das Schmerzempfinden sowie die Fähigkeit Leid emotional zu interpretieren, um hier dein Beispiel mit der Kuh aufzugreifen, dass es für diese Leid bedeutet, wenn ihr ihr Kalb weggenommen wird und sie damit verbunden nach ihrem Kalb ruft, da zwischen den beiden eine Bindung besteht, dann sind das durchaus Aspekte, die ich dem Veganismus zuschreiben würde. Denn mit Vegetarismus (Konsum von Milchprodukten) wird diese Form des Leids ja nicht vermieden.
        Leid ist im Grunde ja ein Sammelbegriff für Dinge, die ein Lebewesen körperlich oder seelisch belasten. In der Tierethik spricht man hierbei ja auch davon, dass einem Tier nicht grundlos Schmerzen, Schäden oder andere Leiden zugefügt werden sollen. Gemessen wird das dann wohl auch an unserer Fähigkeit Mitgefühl zu zeigen, das Leiden anderer Lebewesen emotional zu bewerten und zu interpretieren.
        Bei Pflanzen ist das jedoch, wie ich finde, wieder eine andere Sache. Eine Gurke klein zu schneiden fügt dieser keine Schmerzen zu. Einem Tier jedoch schon.
        Insofern sind das meines Erachtens nach zwei verschiedene Umstände. Geht es jedoch darum Respekt zu zeigen, andere Lebensformen nicht willkürlich auszubeuten, eben der Aspekt für den Veganismus steht, so bin ich der Ansicht, dass wir diesen durchaus praktizieren sollten. Auch gegenüber pflanzlichen Organismen.

        Lg und noch ein schönes Wochenende ;).
        Cordula

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    1. Hallo Nicole,

      sehr interessanter Artikel :).
      Es wird also nachgewiesen, dass die Mimosa Pflanze sich erinnern und erlerntes Verhalten auch selbst noch Wochen später praktizieren kann.
      Wie gesagt, sehr interessant. Doch dass Pflanzen auf ihre Umwelt reagieren, und sich entsprechend anpassen können, ist ja schon seit längerem erwiesen. Ob das nun ein Hinweis darauf ist, dass Pflanzen auch leidensfähig sind und Schmerzen empfinden können sehe ich darin leider nicht gegeben.

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