Goldene Milch


Immer mal wieder habe ich hier und da etwas von Goldener Milch gehört. Einem neuen, man könnte sagen Trend-Getränk, das seine gelbe Farbe einem Gewürz namens Kurkuma zu verdanken hat.
Nun hatte mich das Getränk schon eine ganze Weile mal interessiert. Denn wie schmeckt Kurkuma eigentlich? Vor allen Dingen warmer Kurkuma?

Die Zubereitung ist recht simpel. Doch dazu erst einmal etwas weiter unten.
Zuerst einmal:

Warum der Hype um das Getränk?

Nun ja, das Getränk soll an kalten Tagen wie diesen nicht nur wärmen, sondern obendrein noch eine entzündungshemmende, immunsteigernde, entgiftende und verjüngende Wirkung haben. Klingt das nicht toll?

Na ja, was derartige Versprechungen angeht, bin ich meist eher etwas skeptisch, als sofort mitgerissen. Da meldet sich leider immer wieder der Realist in mir.

Nichts desto trotz hat Kurkuma auf jeden Fall einige gesundheitsfördernde Eigenschaften. Und das nicht erst seit Ayuverda.

Wer sich nun fragt was Ayuverda ist…

Im Grunde ist das eine jahrtausendealte indische Naturheilkunde, die eine ganzheitliche Ernährungsweise sowie Lebensweise lehrt, die sich an der persönlichen Körperkonstitution und den äußeren Gegebenheiten wie z.B. den Jahreszeiten orientiert.

Die Wirkung von Kurkuma

Kurkuma ist meist ja eher wegen seiner knallgelben Farbe bekannt. Doch Kurkuma oder auch indischer Safran genannt, kann wesentlich mehr als nur hübsch aussehen. Bereits seit Jahrhunderten ist Kurkuma ein wichtiger Bestandteil in der indischen sowie chinesischen Medizin.
So soll Kurkuma zum Beispiel eine entzündungshemmende Wirkung haben. Gerade bei der Behandlung von gelenksentzündlichen Erkrankungen. Es soll aber auch bei Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl, starken Blähungen, Druck im Bauch oder allgemein einer verlangsamten Verdauung  helfen und somit eine verdauungsfördernde Wirkung haben.Darüber hinaus soll Kurkuma auch den Cholesterinspiegel senken und einem zu hohen Blutzuckerspiegel entgegen wirken.
Klingt doch super, nicht?

Nun ja, an anderer Stelle heißt es sogar das Gewürz sei ein solches Superfood, es würde vor der Entstehung von Krebs oder Alzheimer schützen.
Ob es nun wirklich eine solch besondere Wirkung hat, auch in Bezug auf Diabetes sowie gelenksentzündliche Erkrankungen, müsste erst einmal durch medizinische Studien weiter erforscht werden.
So kann Kurkuma bei kleineren Beschwerden durchaus hilfreich sein. Oder zumindest nicht schaden. (Sofern man es mit dem gelben Gewürz nicht übertreibt. Denn Menschen mit Gallensteinen zum Beispiel sollten auf Geldwurzel lieber verzichten.)

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Doch wie schmeckt das Getränk jetzt?

Wie bereits erwähnt, hat mich das Getränk schon eine ganze Weile interessiert. Und der Geschmack ist, wie soll man sagen, zuerst süß, dann etwas scharf und zu guter letzt einfach mal etwas vollkommen anderes, denn der Kurkuma, der sonst in Gerichten meist dezent daher kommt, sticht bei diesem Getränk deutlich hervor.

Alles in allem ist es einfach mal was anderes, das ich auf jeden Fall ab sofort mal öfter zubereiten werde. Gerade als Warmgetränk zu inzwischen kälter werdenden Temperaturen ist das Getränk super :).

Wer es selbst einmal versuchen möchte, hier das Grundrezept:

Zutaten:

  • 1 EL Kurkuma (in Pilverform)
  • 120 ml Wasser
  • Eine Prise Zimt (am besten Ceylon-Zimt)
  • 1 TL Kokosöl
  • 350 ml Pflanzenmilch (ich habe hierfür Hafermilch verwendet)
  • Frisch geriebener Ingwer
  • 1 TL Avgavendicksaft zum Süßen

Und so geht´s:

Die Basis der goldenen Milch ist die Kurkumapaste. Dafür 120 ml Wasser in einen Topf geben. 1 EL Kurkuma-Pulver hinzugeben.

Dann ein ca. daumengroßes Stück frischen Ingwer schälen und auf einer Reibe kleinreiben. Und ebenfalls in den Topf geben. Eine Prise Zimt (am besten Ceylon-Zimt) hinzufügen und den Agavendicksaft hinzufügen und alles langsam unter Rühren aufkochen.

Nach etwa zehn Minuten entsteht eine noch leicht flüssige Paste. An dieser Stelle die Pflanzenmilch hinzufügen, alles gut mit einander vermengen und in eine Tasse umfüllen. Dann noch eine Prise Zimt oben drüber geben und warm genießen. Fertig ;).

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Dann viel Spaß beim Ausprobieren und vegan genießen! ❤

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10 Kommentare zu „Goldene Milch

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