[Minimalistischer leben] – Upcycling


In letzter Zeit hat mich das Thema Upcycling immer mehr interessiert. Denn ich finde es einfach spannend Dinge selbst herzustellen, gerade nach dem Do-it-yourself-Prinzip.

Doch zuerst einmal:

Was ist Upcycling eigentlich?

Beim Upcycling (englisch up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“) werden Abfallprodukte oder (scheinbar) nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. Im Gegensatz zum Downcycling kommt es bei dieser Form des Recyclings zu einer stofflichen Aufwertung. Die Wiederverwertung von bereits vorhandenem Material reduziert die Neuproduktion von Rohmaterialien. (Quelle)

Also geht es im Grunde darum aus etwas Altem etwas Neues zu machen, Dinge aufzubereiten, statt sich in einem Laden etwas Neues zu zu legen. Und da gibt es unzählige Ideen, sodass der eigenen Kreativität praktisch keine Grenzen gesetzt sind.

Von Tischen aus altem Sperrholz, bis hin zu Möbeln, die durch einen neuen Anstrich gleich ein ganz anderes Bild abgeben. Oder Lampen aus Flaschen… Wie gesagt der eigenen Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Und genau das gefällt mir daran. Sich auszudenken was man aus diversen Dingen wohl alles anfertigen könnte und damit dem Ganzen einen individuellen Touch zu geben.
Beim Minimalismus geht es ja mitunter darum nicht mehr unnötig zu konsumieren, sondern sich dessen was man besitzt bewusster zu werden. Dingen einen Wert zu geben sowie sich nur noch mit solchen zu umgeben, die für einen einen gewissen Wert besitzen. Dinge, die einen auch wirklich glücklich machen zum Beispiel.

Wie bereits mal erwähnt, ein Minimalist bin ich keineswegs. Vielmehr habe ich schlicht und ergreifend begonnen minimalistischer zu leben und dabei für mich festgestellt, dass mir das sehr gefällt.
Doch zurück zum Thema Upcycling :).

Da ich mich in nächster Zeit mehr dem Thema Do it yourself annehmen möchte, dachte ich mir als erstes Projekt könnte ich doch zwei Möbelstücke, die schon seit ein paar Jahren bei uns eine Heimat gefunden haben etwas aufbereiten. Ihnen sozusagen einen neuen Anstrich verpassen.
Meine Versuchsobjekte waren daher zum einen ein Regal, das schon seit Langem einfach nur in der Ecke stand. Und zum Anderen eines, das wir mal geschenkt bekommen hatten. Beides also Möbelstücke, die ich an sich so schon sehr schön fand und die zudem auch gar nicht mehr so neu waren. Perfekt also ;).

Es gibt heutzutage wirklich schöne und günstige Stücke. Besonders beliebt momentan der sogenannte Shabby Look. Möbel, die neu sind, aber so aussehen als wären sie gebraucht und hier und da ein wenig beschädigt.
(Normalerweise bin ich eigentlich niemand, der aktuellen Trends folgt. Vielmehr gehe ich danach was mir gefällt und was mich anspricht. Doch dieser Stil hat es mir in der Tat positiv angetan.)
Manche dieser Möbelstücke kosten dann auch gerne mal eine Stange Geld. Doch das geht auch günstiger und vor allen Dingen individueller. Es braucht zwar etwas mehr Zeit, aber es lohnt sich. Dabei habe ich mich dann, wie man heute wohl öfter sieht, für die Farbe Weiß entschieden. Denn Weiß hat sowas Cleanes, ohne gleich steril zu wirken.

So habe ich dann damit begonnen diese beiden Möbelstücke hier aufzubereiten.

Regal1_vorher2.jpg
Schrank Nummer 1 vorher.
Regal2_vorher
Schrank Nummer 2, ebenfalls vorher.

Möbeln einen neuen Anstrich verpassen ist im Grunde nichts Besonderes. Man kann hierzu jede Farbe nehmen, die man möchte. So zum Beispiel auch Wandfarbe oder Acrylfarbe.
Wie gesagt, ich wollte dabei eine Art Shabby Look erzielen. Wenn man dabei die schon bestehende Holzstruktur erhalten möchte, kann man die Farben beispielsweise auch ein wenig verdünnen. Oder wer mit deckenden Farben arbeitet, kann später dann mit Schleifpapier die Ecken und Kanten bearbeiten, die man gerne nicht Weiß haben möchte. Oder aber man kann das Möbelstück deckend Weiß lassen. Wohl gemerkt, es muss als Farbe auch nicht zwingend Weiß sein. Da sind im Endeffekt der eigenen Vorstellung wie das Ganze später aussehen soll keine Grenzen gesetzt.

Nützliche Tipps zu Farben & Co. finden sich beispielsweise bei Vegane-Inspiration.com sowie bei Veganseite.de.

Denn man kann auch vegan sein Eigenheim ein wenig schöner gestalten.

Die Möbelstücke aufzubereiten hat ein paar Tage Zeit gekostet. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde ;).

Möbelstück Nummer 1

Regal1_oben
Regal1_links
Regal1_Seite

Möbelstück Nummer 2

Regal2_voll
Regal2_Seite
Regal2_oben

Alles in allem finde ich, ist Upcycling eine ziemlich positive Sache. Und obendrein macht es auch noch Spaß, wenn daraus neue, aufgewertete Dinge entstehen ;). Oder wie seht ihr das?

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5 Kommentare zu „[Minimalistischer leben] – Upcycling

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