Von veganen Kitas, Kritik und veganer Ernährung bei Kindern.


In Frankfurt gibt es nun die erste vegane Kita. Nun soll in München bald die nächste folgen. Für manche ist diese Nachricht ein Meilenstein in der veganen Bewegung, eine Bereicherung. Für andere wiederum ist es das genaue Gegenteil.
Eltern, welche ihre Kinder vegan ernähren seien zu extrem, gar dogmatisch. So würden sie ihren Kindern ihre eigene Lebensweise aufzwängen, ohne dass diese selbst frei entscheiden könnten. Zudem steht vegane Ernährung bei Kindern in den Augen mancher in der Kritik. Gerade wegen befürchteter Nährstoffmängel, da sich Kinder schließlich ja noch im Wachstum befinden und gerade daher einen höheren Nährstoffbedarf haben.

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Kritik an sich vegan ernährenden Kindern

Die Frage nach der Ernährung der Kleinen ist in vielerlei Hinsicht so eine Sache für sich. Gerade die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät hierbei von einer veganen Ernährung während der Schwangerschaft, Stillzeit sowie im Kleinkindes- und Jugendlichenalter ab.
So begründet sie ihre Stellungnahme wie folgt:

„Das Risiko für die Entwicklung von Nährstoffmangelzuständen bei veganer bzw. makrobiotischer Ernährung betrifft aufgrund des hohen Anspruchs an die Nährstoffdichte während des Wachstums bzw. wegen der geringeren Nährstoffspeicher vor allem Säuglinge, Kleinkinder und Kinder.

Ernähren sich Stillende vegan bzw. makrobiotisch und nehmen keine Supplemente ein, besteht das Risiko schwerer neurologischer Störungen und Entwicklungsverzögerungen für das Kind (s. u. Jod, Vitamin B12). Das Risiko ist weiterhin erhöht, wenn die Ernährung beim Kleinkind ohne tierische Lebensmittel fortgeführt wird. Daher sollten Kleinkinder und Kinder laut European Society of Paediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition (ESPGHAN) nicht vegan ernährt werden (Agostoni et al. 2008).“

An anderer Stelle jedoch ist die A.N.D. – Academy of Nutrition and Dietetics, ehemals American Dietetic Association (ADA) ganz anderer Meinung. Nämlich der, dass eine vegane sowie vegetarische Ernährung eigentlich für alle Lebensphasen des Menschen geeignet ist.
So heißt es im entsprechenden Positionspapier:

„Gut geplante vegane und andere Formen der vegetarischen Ernährung sind für alle Lebensphasen geeignet, einschließlich Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und Jugend,“

Man kann sich nun auf die Seite der DGE stellen und sagen, dass es verantwortungslos sei seine Kinder vegan zu ernähren. Oder aber man kann argumentieren, dass sich bereits in einigen Stellungnahmen aus verschiedenen Ländern, neben Amerika, u.a. auch in Australien oder Kanada, diese der Position der A.N.D. anschließen und dass die DGE in ihrer Sichtweise was das Thema angeht noch hinterher hinkt.

Ganz gut zusammengefasst zum Thema vegan-vegetarische Ernährung bei Kindern und Jugendlichen finde ich da auch die Stellungnahme des Vegetarierbundes, der zusammenfassend zu folgendem Ergebnis kommt:

„Eine vollwertige vegetarische oder vegane Ernährung im Kindes- und Jugendalter trägt zum Schutz vor chronischen Erkrankungen im späteren Leben bei. (…) Schulkinder (6-12 Jahre), die sich vegetarisch oder vegan ernähren, sind bei einer vielseitigen und vollwertigen Lebensmittelauswahl gut mit allen Nährstoffen versorgt…“

 

Im Prinzip sehe ich persönlich es so, dass eine vegane Ernährung, wenn sie ausgewogen ist und Nährstoffe wie Vitamin B12 adäquat supplementiert werden, unbedenklich ist. Ja, teilweise sogar auch gesünder sein kann, als so manche Version einer Mischkosternährung. Denn der gesundheitliche Faktor dessen ist auch wieder von der Zusammenstellung der Mischkost abhängig. Nur weil man alles isst, bedeutet das nicht automatisch ausgewogen, gesund oder nährstoffreich.

Wenn Eltern also während der Schwangerschaft, aber auch in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder bedacht an die Sache rangehen, so sehe ich dabei kein Risiko.

Ein weiterer Kritikpunkt an Eltern, die ihre Kinder vegan ernähren ist oftmals auch der, dass man damit seinen Kindern seine eigene Lebensweise aufzwänge. Dass Eltern, die so entscheiden, zu dogmatisch seien.

Unter Veganern gibt es solche, die das Thema tatsächlich dogmatisch sehen. Alles oder nichts. Genauso wie es diese Menschen auch unter Mischköstlern gibt. Solche, die ihren Kinder, wollen diese Vegetarier werden, ins Gewissen reden doch weiter Fleisch zu essen oder gar vollkommen dagegen sind, sich noch nicht einmal zur Thematik informieren.
Nach Extremen sollte man sich in Sachen Meinungsfindung nicht orientieren. Denn sich Vorurteilen und allgemeinen Verurteilungen ergeben ist meiner Ansicht nach einfach nicht der richtige Weg.
Was den Punkt angeht, dass vegane Eltern ihren Kindern ihre Lebensweise aufzwängen würden, so kann man diesen wohl auch bei sich mischköstlich ernährenden Eltern anbringen. Man vermittelt seinen Kindern ja meistens das, was man selbst vorlebt oder beigebracht bekommen hat. Einfach das, was man für richtig hält.

Seine Kinder vegan zu ernähren steht jedoch nicht auch selten in der Kritik, da es noch nicht so lange Gang und Gäbe ist, seine Kinder auf diese Weise zu ernähren. Langjährige Veganer sind noch heute eher eine Seltenheit. Also solche, die sich seit über 20 bis 30 Jahren vegan ernähren. Daher sind auch die wenigsten sich heute vegan ernährenden Erwachsenen mit dieser Ernährungsweise aufgewachsen, sondern haben sich selbst irgendwann im Zuge ihres Lebens für diesen Schritt entschieden.

Im Grunde geht es doch darum, dass Eltern möchten, dass es ihren Kindern gut geht. So eben auch gesundheitlich. Daher ist die Besorgnis um etwaige Nährstoffmängel durchaus verständlich. Dies könnte jedoch mit entsprechenden Informationen und offener Kommunikation entgegen gewirkt werden.

 

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Mehr Offenheit oder einschnürender Dogmatismus?

Viele von uns haben sich das Hintergrundwissen um die Herstellung und Prozedere von Tierprodukten erst irgendwann in der Jugend oder im Erwachsenenalter angeeignet. So sind die meisten von uns mit einer entsprechenden Wissenslücke aufgewachsen.
Eine vegane Kita, so scheint es, soll eben dieser Wissenslücke entgegen wirken und für mehr Offenheit und Aufklärung sorgen.
Es ist doch schließlich auch nichts dagegen einzuwenden Kindern sorgsam und bedacht zu erklären wo ihre Milch, die Eier oder die Wurst vom Metzger herkommt. Dass es sich hierbei um die Produkte von Tieren handelt. Oder?
Nun befürchten, so die oft genannte Kritik, an dieser Stelle manche, dass es nicht nur um Aufklärung und Wissenserweiterung ginge, sondern vielmehr um aufgebürdeten Dogmatismus. Dass vegan lebende Eltern ihren Kindern damit einreden würden, dass gewisse Lebensmittel böse seien. Dass die Kinder sich womöglich schlecht fühlten oder als Tierquäler ansehen würden, würden sie vielleicht irgendwann doch mal ein Tierprodukt essen wollen. Dass das vielleicht sogar für familiären Stress sorgen würde. Dass das Kind ein schlechter Mensch sei, oder sich eben so fühle, würde es den ethischen Ansprüchen seiner Eltern nicht entsprechen.

Vegan zu leben ist mehr als nur eine Art der Ernährung. Bei der durchschnittlichen Mischkosternährung liegt meistens keine ethische Haltung zu Grunde. Nämlich jene, dass man versucht Tierleid so weit möglich zu vermeiden. Insofern sind beide Dinge nicht direkt mit einander gleichzustellen. Und damit verbunden kann ich solche Bedenken nachvollziehen.
Es spricht nichts dagegen Kinder aufzuklären, ihnen Werte wie Toleranz und Mitgefühl zu vermitteln. Insofern haben es gerade Eltern, welche ihre Kinder vegan erziehen wollen, in einer öffentlichen Kita manchmal schwer, da manchmal noch das entsprechende Essensangebot fehlt. So ist es durchaus etwas Gutes, dass es nun auch das Angebot einer veganen Kita gibt. Hierbei denke ich auch, dass Kindern gerade durch eine pflanzliche Ernährung ein besserer Bezug zu einer gesunden Lebensweise sowie zum Genuss von Obst und Gemüse ermöglicht werden kann.
Nichts desto trotz sind eben auch so manche Bedenken nicht vegan lebender Eltern nachvollziehbar. Es gibt wie bereits gesagt, in allen Gruppierungen immer jene, die zu Extremen neigen. So eben auch unter vegan lebenden Eltern. In erster Linie sollte man hier zum Wohle des Kindes entscheiden und diesem auch entsprechenden Freiraum lassen sich in dieser unserer Welt auszutesten und schlussendlich seinen eigenen Platz zu finden. Insofern können vegan lebende Eltern ihren Kindern mit gutem Beispiel voraus gehen, ihnen dennoch die Freiheit lassen ein Tierprodukt zu essen, wenn es dieses denn einmal versuchen möchte. Und sich mischköstlich ernährende Eltern können durch das Angebot einer veganen Kita ihren Kinder aufzeigen, dass es auch andere Lebensmodelle gibt.

Allgemein denke ich daher, dass eine vegane Kita eine gute Sache sein kann. Oder wie seht ihr das?

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12 Kommentare zu „Von veganen Kitas, Kritik und veganer Ernährung bei Kindern.

  1. Moin!
    Lieben Dank für diesen Beitrag. Ein Thema das uns als Eltern ebenfalls beschäftigt.
    Ich finde es sollte mehr von den veganen oder mindestens vegetarischen Kitas geben.
    Unser Problem: Unser Kind geht in eine ganz tolle Kita. Wir sind hoch zufrieden. Auch bei den Nahrungsmitteln wird auf Bio-Produkte und ordentliche regionale Lieferanten geachtet. Der Kindergarten hat sich außerdem auf die Fahne geschrieben: Wir essen Zuckerfrei! Herausforderung und Unverständnis nicht bei Eltern (die finden es toll) sondern Großeltern!
    Die Kinder können dort lernen einen Kuchen zu backen. Sie mahlen Getreide. Machen Teig und stellen Nudeln daraus her. Sie haben einen Garten mit Obst und Gemüse den sie selber bepflanzen und abernten.
    Es gibt ein kleines Problem: Ab und zu gibt es da Leberwurst. Würstchen usw. zum Abendbrot.
    – Ich will aber nicht, dass mein Kind das zu sich nimmt! –
    Leider ist das nicht umsetzbar, da es ein offenes Konzept ist und die Kinder sich ihr Essen und wie lange sie essen, selber aussuchen dürfen. Sogar wenn die Erzieher es verbieten würden. Es gibt andere Kinder, die das essen dürfen. Wie soll man einen kleinen Kind das vermitteln? Unser Kind ist gegen Tomaten allergisch. Liebt diese aber abgöttisch. Das ist für Erzieher und Kind schon ein ernster Konflikt. Würde es kein Fleisch geben, würde man dieses Problem gar nicht haben. Und Eltern die ihr Kind vegetarisch oder vegan NICHT ernähren wollen, müssen das Kind nicht dahin schicken. Fertig.
    Was mich am meisten stört bei der ganzen Diskussion ist die Aussage: Die Kinder werden unterernährt!
    Wie viele Eltern ernähren ihre Kinder mit Fertigprodukten, Fastfood und Co.? Ich glaube die wenigsten Eltern können aufsagen welche Vitamine ein Kind braucht und in welchen Nahrungsmittel es enthalten ist. Kein Mensch fragt: na hat das Kind heute auch genügen Ballaststoffe zu sich genommen? So viele Kinder sind adipös. Mehr als jedes siebte Kind in Deutschland hat Übergewicht. Warum kümmert man sich nicht darum?
    Fassen wir zusammen. Es geht um 1 Kita in Frankfurt. Wie viele Kinder sind das? 20-30? Lass es in den nächsten Jahren 20 Kitas in ganz Deutschland werden mit je.30 Kindern = 600 Kinder. Im Vergleich zu 82,5 Millionen Einwohner in Deutschland, ist das absolut peripher.
    LG

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  2. Vegane Kitas finde ich sehr wichtig.. So findet weder eine Ausgrenzung statt, weil sich das Kind anders ernährt, noch entstehen Erziehungskonflikte, weil es in der Kita nicht-vegane Gerichte bekäme (aber daheim womöglich nicht). Und ich würde nicht sagen, dass man dem Kind damit etwas aufzwingt. Als Eltern ist es wichtig, eine Vorbildrolle einzunehmen und diese vorzuleben. Mit entsprechendem Alter sollte das Kind selbst entscheiden können ob es nun nicht-vegane Gerichte möchte oder nicht.

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    1. Genauso sehe ich das auch. Ich denke, dass es für ein sich vegan ernährendes Kind schon mitunter zu AUsgrenzung führen kann, wenn in einer normalen Kita das entsprechende Angebot fehlt. Vor allen Dingen bedeutet eine vegane Kita ja nicht automatisch, dass dort schlussendlich nur Kinder von Veganern sind, sondern es können auch Kinder sich mischköstlich ernährender Eltern dort sein. Somit würde dann schlussendlich auch langfristig ein entsprechender Austausch die THematik betreffend gefördert werden.
      Langfristig gesehen muss das Kind sowieso dann irgendwann selbst entscheiden ob es sich weiterhin vegan oder eventuell dann anders ernähren möchte.

      Schönes Wochenende 😉

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  3. Nun würden ja Eltern, die für ihre Kinder kein veganes Essen wünschen, ihre Kinder auch gar nicht in eine vegane Kita bringen, von daher ist der Ärger dieser Eltern nicht ganz nachvollziehbar. Manche tun jetzt so, als würden ihre eigenen Kinder nun gezwungen, im Kindergarten nur noch Pflanzen zu essen, dabei ist es ja momentan noch eher so, dass vegan lebende Kinder in herkömmlichen Kitas nicht ausgewogen vegan ernährt werden können, da entsprechende Alternativen zur Mischkost oft fehlen. Es wird dann meines Wissens eher versucht, diese veganen Kinder zu „missionieren“ – und somit werden sie sich in einer veganen Kita wahrscheinlich einfach wohler fühlen 🙂

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    1. Hey ;),

      es gab gerade zu diesem Thema vor Kurzem eine allgemeine Umfrage. Und, nach letztem Stand waren ca. 52 Prozent absolut gegen eine vegane Kita und empfanden das wohl als mehr als nur negativ.
      Das ist wohl wie mit allem, das neu und noch fremd ist. Bevor man es sich ansieht und der Sache eine faire Chance gibt, verurteilt man es lieber gleich.

      Im Grunde gibt es wichtigere Dinge als seine Energie darin aufzubringen sich über eine vegane Kita aufzufregen. Denn, wie du selbst sagst, Eltern haben ja die Freiheit selbst zu entscheiden ob sie ihre Kinder in eine vegane, oder in eine andere Kita bringen möchten. Vielmehr ging es ja darum veganen Eltern die Option zu bieten ihren Kindern eine pflanzliche Ernährung zu ermöglichen, was ja nicht in jeder Kita heutzutage möglich ist :).

      Ein schönes Wochenende.

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      1. Danke schön! Ja ich kenne die Umfrage – wobei ich es nicht erstaunlich und sogar eher positiv fand, dass – ich glaube – immerhin ca. 10% die Sache gut fanden, bei nur knapp 1,6% Veganern im Land😉 Ich frag mich halt nur, warum die ca. 50% nun so tun, als würde in allen Kitas nun ausschließlich veganes Essen eingeführt und allen aufgezwungen werden können. Es betrifft ja wirklich nur Freiwillige und wer für sich und seine Familie keine vegane Ernährung will, braucht sich ja gar nicht angesprochen zu fühlen. Genauso wie einst die Massenaufregung über den Veggie-Day, so als gäbe es dann nirgends mehr Fleisch zu kaufen. Alles nur Angebote, aus denen jeder selber wählen kann (und für Veggies nun halt wenigstens die Möglichkeit einer Wahl).

        Wünsche dir auch ein schönes Wochenende 😊

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      2. Ich denke man muss nicht alles verstehen. Denn Menschen sind verschieden, somit auch ihre Gründe warum sie sich verhalten wie sie sich verhalten.
        Ich denke, ganz allgemein, dass vielen einfach genaue Kenntnis und somit Bewusstsein für die Thematik fehlt, um überhaupt objektiv entscheiden zu können. Somit sind solche Negativreaktionen eben meist an emotionale Reaktionen geknüpft.
        Veränderung braucht einfach Zeit. Und dass es überhaupt eine vegane Kita gibt, ist eben gesellschaftlich betrachtet noch neu. Mal sehen wie es in ein paar Jahren aussieht ;).

        Lg

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  4. Ich finde es auf jeden Fall toll!!
    Ein veganer Kindergarten muss ja außerdem nicht zwangsläufig bedeuten, dass dort nur vegane Kinder sind… Aber es wird zumindest thematisiert und was ich wichtig finde, den Kindern die Herkunft von Fleisch, Milch etc. nahegebracht.

    Eltern geben ihren (Klein-)kindern immer ihre Einstellung und Ansichten mit! Das Wichtige ist hierbei ist meiner Meinung jedoch, dass das Kind auch immer die Möglichkeit hat, seine eigenen Wege zu gehen.
    Ein Verwandter von mir ernährt sich hauptsächlich von Nudeln, Schnitzel mit Pommes, Brot und Süßigkeiten. Da wird niemals hinterfragt, ob das gesund und ausgewogen ist, denn es ist selbstverständlich „normal“ 🙄
    Man sollte die Energie, die man aufbringt, um sich um vegan ernährte Kinder bzw. deren Eltern aufzuregen lieber auf andere Themen wie Süßigkeitenkonsum oder Junkfoodkonsum richten.

    Greets cao

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    1. Hallo,

      genau das ist ja der springende Punkt. Auch Eltern, die ihre Kinder nicht Zuhause vegan ernähren, können das Angebot einer veganen Kita annehmen, wodurch dann ein verbesserter Austausch mit einander stattfinden kann. So zum Beispiel, dass das Thema mehr gesellschaftliche Akzeptanz findet. Denn gerade Kommunikation mit einander ist in der Sache ein wichtiger Faktor.

      Genauso sehe ich das auch. Aufzwängen, wie ja desöfteren das Argument, ist es nur dann, wenn man seinen Kindern keine eigene Entscheidungsfreiheit lässt.

      Lg

      Gefällt 1 Person

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