14 Tipps für ein minimalistischeres Leben.


Das Thema Minimalismus beschäftigt mich nun schon eine ganze Weile. Und auch wenn sich seit dem ersten Startschuss in ein minimalistischeres Leben so einiges getan hat, bin ich noch längst nicht am Ende angelangt. Denn es gibt nach wie vor immer wieder etwas dazu zu lernen. Neue Aspekte, die das eigene Leben bereichern und so vieles mehr.

Nachdem ich vor einiger Zeit wissen wollte, welche Themen euch als Leser meines Blogs interessieren würden, wurde das Thema Minimalismus am häufigsten gevotet. Insofern gibt es heute einen Beitrag mit ein paar Tipps für Einsteiger, aber auch für solche, die sich schon etwas länger mit dem Thema auseinander setzen.
Denn auch wenn man sich manchmal vornimmt sein Leben zu entschlacken, so weiß man vielleicht nicht wo man beginnen soll. Oder man bleibt bei so Fragen stehen wie: „Später… irgendwann vielleicht könnte ich das ja noch brauchen, oder?“
Doch Später oder Irgendwann vielleicht tritt meistens nicht ein. Wozu sich also damit aufhalten und nicht einfach beginnen?

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Alles auf Anfang – der Kleiderschrank

Wie Marie Kondo schon schrieb ist es am leichtesten mit der Kleidung zu beginnen. Denn nahezu jeden Tag stehen wir ein Mal vor unserem Kleiderschrank und überlegen uns was wir denn für den jeweiligen Tag anziehen könnten. Und nicht selten bietet sich uns das immergleiche Bild. Viel Auswahl, doch nichts anzuziehen. Daher…

Tipp #1 – Weg was nicht mehr passt

Egal ob das Mehr an Weihnachten oder der lästige Jojo-Effekt, es gibt bei einigen von uns so manches Kleidungsstück, das uns schlichtweg nicht mehr passt. Und manchmal denken wir uns „irgendwann“. Ja, irgendwann werden wir es wieder anziehen. Dann, wenn wir abgenommen haben. Doch so sehr man es sich auch wünscht, ist es immer sinnvoll realistisch zu bleiben. Denn es macht keinen Sinn Kleidungsstücke, die eventuell irgendwann wieder passen könnten, über Monate oder vielleicht sogar Jahre zu lagern.

Tipp #2 – Verkaufen, verchenken oder spenden

Sofern noch gut erhalten, macht es absolut keinen Sinn Kleidungsstücke einfach weg zu schmeißen. Es sei denn sie sind kaputt. So gibt es hierbei verschiedene Möglichkeiten welchen Weg die ausgemisteten Kleidungsstücke gehen können.
Meine Favoriten sind in erster Linie verschenken und spenden.

Tipp #3 – Ausgewaschenes & Abgetragenes

Es ist zwar sinnvoll Kleidungsstücke so lang wie möglich am Leben zu erhalten. Wenig Sinn macht es jedoch, wenn diese bereits kaputt sind. So kann man versuchen diese Kleidungsstücke, wenn man besonders an ihnen hängt, noch zu reparieren. Oder wenn es gar nicht anders geht, ist es besser sie weg zu schmeißen.

 

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Minimalismus im Badezimmer

Tipp #4 – Duschgel über Duschgel

Wie viel benötigen wir wirklich? Brauchen wir ernsthaft zehn verschiedene Duschgels? Unzählige Cremes?
Keep it simple. Denn ein oder zwei Duschgels tun es auch. Und wenn diese aufgebraucht sind, kann man sie ja auch jederzeit wieder nachkaufen.

Tipp #5 – Muss die ganze Schminke sein?

Ähnlich wie mit sonstigen Kosmetikartikeln macht es durchaus Sinn sich ab und an einmal zu fragen wie viel Schminke man als Frau denn wirklich benötigt. Denn meistens besitzt man zwar zig verschiedene Optionen, verwendet so manches aber nur selten, sodass diese Produkte wiederum mit der Zeit schlecht werden. Das ist doch eigentlich schade, oder?

Tipp #6 – kaputte Handtücher & Co.

Wenn man es nachhaltig möchte, so lassen sich kaputte Handtücher prima weiter verwenden. Zum Beispiel als Putzlappen.
Geht es jedoch gar nicht mehr, ist es auch sinnvoll sie zu entsorgen.

 

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Die Küche – etwas übersichtlicher bitte

Tipp #7 – Teller über Teller

Omas Tassen sind zwar schön. Doch benötigen wir wirklich ganze Regale voll davon? Brauchen wir ernsthaft 20 Teller, wenn wir nicht gerade eine Großfamilie unterhalten?
Manchmal reicht auch nur die Hälfte.

Tipp #8 – Reduziere deine Plastiktüten

Da ist man im Supermarkt und was hat man wieder einmal vergessen? Richtig. Die Einkaufstüte. Also schnell einmal eine weitere gekauft. Bis man irgendwann feststellt, dass man Zuhause einen ganzen Stapel der Platiktüten beherbergt.
Doch statt immer wieder eine neue zu kaufen, stets eine Stofftüte mitnehmen, vielleicht ein oder zwei Stoffbeutel im Auto aufbewahren (dann hat auf jeden Fall immer eine griffbereit) und die gehorteten Plastiktüten nach und nach reduzieren.

Tipp #9 – Baue auf möglichst nachhaltige Materialien

Plastik so weit das Auge reicht. Ein billiger Rohstoff, aus dem heute so vieles geformt ist, der umweltschädlicher jedoch nicht sein könnte. Daher lieber auf nachhaltige Materialien setzen wie Holz oder beispielsweise Edelstahl. Denn was länger lebt, ist auch länger nützlich.

 

Mörser
Wohl fühlen im Wohnzimmer

Tipp #10 – Weniger Deko

Es erleichtert nicht nur das Aufräumen, es ist auch angenehmer fürs Auge. Weniger Deko ist auf jeden Fall mehr. Daher lieber Ausgewähltes, statt eines Sammelsurium an Staubfängern.

Tipp #11 – Baue auf Grün

Zimmerpflanzen sind nicht nur eine schöne Deko und verleihen einem Raum natürliche Wärme. Sie sind auch noch nützlich und reinigen beispielsweise die Luft.
Und selbst wenn man keinen grünen Daumen hat, so gibt es auch hier solche Pflanzen, die auch ohne viel Pflegewissen überleben.

Tipp #12 – Bücher, CD´s und DVD´s

Bücher kreuz und quer in der ganzen Wohnung verteilt, ein überquillendes Bücher- oder CD-Regal. So manches lesen wir nicht mehr, oder hören wir uns nicht mehr an. Von daher kann es ganz hilfreich sein seine Sammlungen von Zeit zu Zeit zu durchforsten.
Davon abgesehen ist ein schön geordnetes Bücherregal oder eine schön übersichtliche CD-Sammlung schöner anzusehen, als ein Chaos.

 

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Der Arbeitsplatz

Tipp #13 – Ordnung im Außen = Ordnung im Inneren

Egal wie man es bezeichnen möchte. Kreatives Chaos oder wie auch immer. Ein aufgeräumter und übersichtlicher Arbeitsplatz erleichtert die Arbeit. Denn nichts ist lästiger als nach etwas zu suchen oder erst einmal aufräumen und für Platz sorgen zu müssen, bevor man mit einem Projekt starten kann.

Tipp #14 – Reduziere Notizen und Utensilien

Hier eine Notiz, da ein alter Kugelschreiber, drei oder vier Spitzer usw.
Nicht gerade selten sorgt genau das für immer wiederkehrendes Chaos. Also weg mit dem was nicht benötigt wird oder was sich schon erledigt hat.

 

welt2
Und außerhalb der eigenen 4 Wände…

Minimalismus ist mehr als nur Ausmisten und Ordnung zu halten. Oder seinen Wohnraum stilistisch zu dekorieren.

„Was bereichert mich?“

Eine für mich zentrale Frage ist nicht was ich nicht mehr benötige, sondern was ich behalten möchte. Welche Inhalte bereichern mein Leben? Denn so gut wie alles in unserem Leben richtet sich nach unserem Fokus und wie wir die Dinge betrachten.
Das zumindest hat mich die Meditation gelehrt.

Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und regelmäßiger Sport, seine Energie sinnvoll nutzen, aber manchmal auch einfach nur sein, das und noch vieles mehr kann Minimalismus bedeuten.

 

 

 

 

 

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4 Kommentare zu „14 Tipps für ein minimalistischeres Leben.

  1. Danke für diesen schönen Artikel. Wir fingen vor Jahren auch mit dem Kleiderschrank an, den ich dann vor ein paar Wochen noch einmal drastisch reduzierte. Mittlerweile haben wir auch weniger Schränke in der Küche und auch in den anderen Zimmern. Wir brauchen sie alle nicht mehr. Das macht so viel Spaß und erleichtert das Leben.

    Lieben Gruß,
    Jani

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Jani,

      freut mich sehr, wenn dir der Artikel gefällt ;).
      So geht es mir auch. Es macht einfach Spaß zu reduzieren, auch festzustellen, dass man bestimmtes Mobiliar einfach nicht mehr benötigt, da man nicht mehr so viele Dinge besitzt.
      Kann dir daher nur zustimmen: Es macht sehr viel Spaß und ist in der Tat eine Lebenserleichterung ;).

      Lg

      Gefällt mir

  2. Danke!
    Viele schöne Anregungen, auch ein paar gute neue Ideen.

    Schlimm dieser Überfluss! Das Beispiel vor dem Kleiderschrank ist Sinnbild dafür. Wir haben zuviel, finden trotzdem nix und denken, wir müssen wieder was einkaufen! Echt crazy 🤦‍♂️🙄🙈

    Ergänzung:
    No 15 wäre, die Küche! Auch da gibt’s bei uns allen wohl zuviel, soviel, dass wir viel zu viel wegwerfen. Auch crazy…!

    LG Andreas

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Andreas ;),

      Das stimmt. Der Kleiderschrank ist hierbei bei den meisten ein gutes Beispiel.
      Im Grunde haben wir mehr als wir benötigen, aber dennoch erscheint es vielen oftmals so, als wäre das nicht genug.

      Es ist in der Tat in vielerlei Hinsicht einfach nur crazy :).

      Lg

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